ejw präsentiert sich prächtig und wählt!!!

„Bis 2060 hat die Kirche laut der sogenannten Projektion2060 nur noch halb so viele Mitglieder wie heute. Demographische Entwicklung und Austritte werden zu einer solchen Entwicklung führen“ mit diesen Sätzen eröffnete der geschäftsführende Jugendreferent Stefan Faßnacht die Delegiertenversammlung des ejw Gaildorf. Gekommen waren ca. 50 Mitarbeitende aus dem gesamten Kirchenbezirk, denen die Jugendarbeit sehr am Herzen liegt. Und Faßnacht sprach weiter: „Doch wir wollen nicht die Köpfe hängen lassen, wir können ab heute etwas tun, damit diese Prognose nicht wahr wird!“ So war das Motto des Abends gegeben und es wurde ein bunter Reigen verschiedenster Angebote, Freizeiten und Ideen gespannt, der wahrlich Mut machen kann.

Die 2. Vorsitzende Katja Schleyerbach, die gekonnt durch den Abend moderierte, begann mit einer Übersicht der 12!!! Freizeiten, die 2019 von meist ehrenamtlichen Mitarbeitern des ejw vorbereitet und durchgeführt wurden. Im Anschluss berichtete Stefan Faßnacht über Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene. Sehr euphorisch konnte er über gelungene Jugendgottesdienste und neu geschaffene Jugendkreise schwärmen um danach sehr selbstkritisch über fehlende Angebote für junge Erwachsene zu sprechen. Ein Fachausschuss hat sich hier auf den Weg gemacht und bereits Ideen entwickelt. Für 2020 steht die Umsetzung an.

Simon Schreiber sprach über die Jungschararbeit bzw. die Arbeit mit Kindern und ermutigte alle Anwesenden, sich in Kindergruppen einzubringen, Kinder dadurch zu prägen, mit ihnen Beziehung zu leben und ihnen so einen unglaublichen Schatz mit ins Leben zu geben. Er ist seit 2018 als Familienreferent ebenfalls zuständig für die Familienarbeit im Kirchenbezirk. Hierfür konnte er ein Konzept vorstellen, das er mit praktischen Beispielen und Aktionen untermauerte. Die Arbeit mit Familien wächst, es besteht Interesse und Bedarf.

Auch in der anschließenden Wahl präsentierte sich ein lebendiges Jugendwerk. Es waren mehr Kandidatinnen und Kandidaten als Plätze im Bezirksarbeitskreis zu vergeben sind und so wurde es richtig spannend. Katja Schleyerbach wurde im Amt als 2. Vorsitzende für weitere drei Jahre bestätigt, Martin Markert wurde als neuer Kassier gewählt und gehört somit ebenfalls für drei Jahre dem Vorstand bei. Die restlichen 5 Plätze im BAK gingen an Sophie Stier, Christina Wahl, Joana Wirth, Felix Kümmerer und Samuel Eherler. Stefan Faßnacht war sich sicher, dass diese 5 jungen Leute das Gesamtgremium, bestehend aus 12 Mitgliedern, sehr bereichern werden und überreichte allen eine Rose. Genauso wie die Nichtgewählten und die drei scheidenden langgedienten BAK-Mitglieder Jule Eymann, Leonie Dietle und Tillmann Möller, die ebenfalls mit Dank, Applaus, einer Blume und herzlicher Einladung, dem ejw treu zu bleiben, verabschiedet wurden. Auch Sekretärin Ute Thoma – Frau für alle Fälle, gute Seele und Mama im Büro des ejw –  wurde für ihre 15 jährige Dienstzeit mit lobenden Worten und Blumen bedacht

Kassenberichte und die fällige Entlastung des Vorstands verliefen ohne Zwischenfälle, die Kassenprüfer hatten nichts zu beanstanden und Martin Markert moderierte diesen Teil bereits sehr gekonnt und souverän. Auch der Haushalt für 2020 wurde vorgestellt und beschlossen.

Beim Abschluss wurde ein Grußwort des erkrankten Dekan Altenmüller vorgelesen, der das ejw und seine Mitarbeitenden sehr lobte und ermutigte. In den Abschlussgedanken kam Stefan Faßnacht auf die Projektion2060 zurück und ließ sie in der Hoffnung auf einen guten Gott, der vorausgeht und weiß wo es hin geht nicht mehr ganz so düster erscheinen.

von links: Simon Schreiber (Familienreferent), Sophie Stier, Martin Markert (Kassier), Christina Wahl, David Braxmaier, Joana Wirth, Laura Bader, Lucas Höfer, Samuel Eherler, Katja Schleyerbach (2. Vors.), Stefan Faßnacht (geschäftsführender Jugendreferent), Jochen Baumann (Jugendpfarrer), Felix Kümmerer, Andrea Markert. (Es fehlt der 1. Vorsitzende René Wahl)

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